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Kinder, Jugendliche & Mobbing · Beratung in Innsbruck

Du weißt selbst nicht, was mit dir los ist. Oder dein Kind ist plötzlich anders.

Schule kaum aushalten. Mobbing. Rückzug. Wut. Sich selbst verletzen. Alkohol oder Cannabis. Streit zu Hause. Oder einfach der Gedanke: „Ich will nur weg.“ Eine fertige Erklärung braucht es dafür nicht.

Andreas Felder in einer respektvollen Beratungssituation mit jungen Menschen im Freien.
Bild: Andreas Felder

Zwei Blickwinkel

Was innen los ist, sieht von außen oft anders aus.

Junge Menschen erleben eine Situation anders als Eltern sie beobachten. Beide Sichtweisen helfen, die Situation zu verstehen und passende nächste Schritte zu finden.

Für dich selbst

Du darfst auch sagen: „Keine Ahnung.“

Wut, Stille, Müdigkeit oder das Gefühl, fertig zu sein brauchen nicht sofort eine Erklärung. Manches lässt sich reden, anderes aufschreiben, zeichnen oder erst einmal liegen lassen. Dein Tempo zählt.

Für Eltern

Du merkst: Mein Kind ist nicht mehr wie sonst. Und auf Fragen kommt oft nur „nichts“.

Wir halten fest, was du wirklich beobachtest, ohne vorschnell etwas hineinzuinterpretieren. Danach klären wir Sicherheit, notwendige Unterstützung und wer jetzt einbezogen werden sollte.

Was gerade auffallen kann

Was in der Schule, im Chat oder zu Hause passiert, zeigt sich manchmal ganz woanders.

Schlaf wird schlechter. Wut kommt schneller. Schule wird gemieden. Freunde werden weniger. Oder nach außen wirkt lange alles normal. Deshalb zählt nicht ein einzelnes Verhalten, sondern das ganze Bild.

Schule

Schon der Gedanke an Schule macht Druck.

Unterricht, Pausen, Leistungsdruck, Ausgrenzung oder bestimmte Begegnungen können dazu führen, dass der ganze Tag schon vor Schulbeginn kippt.

Rückzug

Freunde, Hobbys oder Gespräche werden weniger.

Manches wird stiller, ohne dass sofort klar ist, warum.

Anspannung

Zu Hause explodiert etwas, das vorher noch gehalten hat.

Wut, Türenknallen, Schweigen oder Rückzug sind nicht automatisch die Ursache. Sie können zeigen, dass irgendwo längst zu viel Druck entstanden ist.

Online

Was in Chats oder sozialen Medien passiert, bleibt nicht am Bildschirm.

Ausgrenzung, Gerüchte oder Druck aus Gruppen können bis nach Hause weiterwirken.

Auch darüber darf gesprochen werden

Ritzen. Drogen. Gewalt. Mobbing. Suizidgedanken. Darüber reden wir direkt.

Keines dieser Themen wird beschämt oder als „Phase“ abgetan. Entscheidend ist: Was passiert gerade wirklich? Bist du sicher? Wer muss jetzt sofort mithelfen?

Selbstverletzung

Du ritzt dich, verletzt dich anders oder denkst oft daran.

Das wird direkt angesprochen, ohne Beschämung. Wichtig ist, was unmittelbar davor passiert, was danach anders ist und ob zusätzlich Suizidgedanken oder eine akute Gefährdung da sind.

Alkohol & Drogen

Alkohol, Cannabis oder andere Drogen nehmen mehr Raum ein.

Kein Verhör und keine Moralpredigt. Entscheidend sind Häufigkeit, Situation, Folgen und die Frage, ob Alkohol oder Drogen helfen sollen, etwas anderes auszuhalten. Suchtberatung, Medizin oder andere Fachhilfe werden einbezogen, sobald sie wichtiger sind.

Gewalt

Du wirst bedroht, geschlagen, kontrolliert, sexuell bedrängt oder verletzt.

Schutz geht vor Beratung. Bei aktueller Gewalt, sexueller Gewalt oder Bedrohung zählt zuerst, dass du nicht allein damit bleibst und passende erwachsene beziehungsweise professionelle Hilfe erreicht wird.

Suizidgedanken

Der Gedanke ist da: Ich will nicht mehr leben oder nur noch weg.

Das wird ernst genommen und direkt angesprochen. Angst, dir etwas anzutun, führt zuerst zu akuter Hilfe und nicht zu einem regulären Termin.

Akute Hilfe auf suizid.at Gesundheitsportal: Alkohol, Drogen & Co. Gesundheitsportal: Hilfe bei Gewalt

Psychosoziale Beratung

Beratung mit Jugendlichen sieht nicht immer nach Sitzen und Reden aus.

Je nach Alter und Situation kann Reden passen. Oder Schreiben, Zeichnen, Materialien, Bewegung und konkrete Alltagssituationen. Eine perfekte Antwort ist nicht nötig.

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Bei Minderjährigen wird der Rahmen mit dem jungen Menschen und den Eltern oder anderen Sorgeberechtigten verständlich geklärt. Dazu gehört auch, was vertraulich bleibt und wann Sicherheit oder rechtliche Pflichten eine Weitergabe von Informationen notwendig machen können.

Mobbing ernst nehmen

Mobbing hört nicht nach Schulschluss auf.

Von Mobbing spricht man, wenn herabsetzende oder ausgrenzende Handlungen systematisch und über längere Zeit gegen eine Person gerichtet sind. Das kann in der Schule, in Gruppen oder online passieren.

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Informationen des Österreichischen Gesundheitsportals

Bei Mobbing halten wir zuerst konkret fest, was gesagt, geschrieben, geteilt oder getan wurde und wo sofort Schutz nötig ist. Schulweg, Klassenraum, Pausen, Chats und Gruppen werden dabei genauso mitgedacht wie die Frage, wer zuverlässig unterstützen kann.

Je nach Situation gehören Schule, Vertrauenspersonen oder Fachstellen zu den nächsten Schritten. Sicherheit soll im Alltag spürbar werden und nicht bei einer allgemeinen Vereinbarung stehen bleiben.

Für Eltern

Du spürst, dass etwas nicht stimmt. Und dein Kind sagt nur: „Nichts.“

Rückzug, Wut, Schulverweigerung, Verletzungen am Körper, veränderte Freundschaften, Alkohol, Cannabis oder Sätze wie „Ich will nur weg“ werden nicht mit einem schnellen Etikett beantwortet. Wir klären, was du wirklich beobachtest, wie sicher dein Kind ist und wer jetzt einbezogen werden muss.

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Wir schauen darauf, was sich tatsächlich verändert hat, seit wann und in welchen Situationen. Gleichzeitig geht es darum, wie du ansprechbar bleibst, ohne dein Kind mit Fragen zu überrollen.

Danach klären wir, was ihr selbst tun könnt und wo Unterstützung durch Schule, Kinder und Jugendhilfe, Medizin, Psychologie oder Psychotherapie sinnvoll wird.

Fachlicher Hintergrund

Ein Verhalten zeigt nie alles, was in einem jungen Menschen los ist.

Ich arbeite laufend im Auftrag der Kinder und Jugendhilfe mit Kindern, Jugendlichen und Familien in belastenden Lebenssituationen. Dazu kommen Traumapädagogik, Krisen und Trauma Fachberatung sowie meine Tätigkeit als Trainer für Psychische Erste Hilfe in der Sekundarstufe I und II.

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Für Eltern und junge Menschen heißt das: Schule, Freundschaften, Handy, Familie, Mobbing, Gewalt, Rückzug, Selbstverletzung, Alkohol, Cannabis oder andere Drogen und Streit werden zusammen betrachtet. Entscheidend ist, was tatsächlich passiert und welche Hilfe jetzt notwendig ist.

Ausbildungen & Erfahrung ansehen

Erster Beratungstermin

Der erste Termin ist keine Suche danach, was mit dir „falsch“ ist.

Es geht darum, was gerade passiert, wie sicher die Situation ist und was jetzt wirklich gebraucht wird. Bei Selbstgefährdung, Gewalt oder einem anderen akuten Risiko reicht ein regulärer Beratungstermin nicht aus. Dann hat unmittelbare Hilfe Vorrang.

Einzelberatung

50 Minuten

95 €

Für einen ersten fachlichen Überblick, eine konkrete Entscheidung oder eine klar umrissene Situation.

Einzelberatung mit mehr Zeit

90 Minuten

170 €

Mehr Zeit, wenn mehrere Lebensbereiche zusammenkommen oder Einordnung, Stabilisierung und Entscheidungen mehr Raum brauchen.

Endpreis. Umsatzsteuerfrei aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG.

Honorar & Rahmen