Trauma & belastende Erfahrungen · Beratung in Innsbruck

Etwas ist passiert. Seitdem ist dein Leben nicht mehr dasselbe.

Bilder kommen zurück. Schlaf bricht weg. Der Körper bleibt in Alarm. Orte oder Menschen werden gemieden. Nach außen läuft der Alltag weiter, innen ist seitdem vieles anders. Ob das Erlebte „schlimm genug“ war, steht hier nicht zur Prüfung.

Was sich zeigen kann

Der Körper und der Alltag können weiter reagieren, obwohl das Ereignis vorbei ist.

Nach Gewalt, sexueller Gewalt oder einer Vergewaltigung, einem Unfall, plötzlichem Verlust oder anderen extremen Erfahrungen reagieren Menschen unterschiedlich. Entscheidend ist nicht eine Liste, sondern was heute Schlaf, Alltag, Beziehungen oder Sicherheit verändert.

Erinnerungen oder Bilder drängen sich auf.Manches taucht plötzlich wieder auf, obwohl du gerade mit etwas ganz anderem beschäftigt bist.
Du bist schneller angespannt oder schreckhaft.Der Körper wirkt, als müsste er weiter aufpassen.
Schlafen oder Konzentrieren fällt schwerer.Zur Ruhe kommen oder bei einer Sache bleiben kann mehr Kraft kosten.
Manche Situationen fühlen sich plötzlich zu viel an.Orte, Gespräche oder Erinnerungen können Unruhe auslösen oder viel Kraft kosten.

Fachlich wichtigSolche Reaktionen können nach außergewöhnlich belastenden Ereignissen vorkommen. Sie allein bedeuten nicht, dass eine posttraumatische Belastungsstörung vorliegt.

Gewalt oder Bedrohung hält noch anDann geht Schutz vor jeder weiteren Aufarbeitung. Eine Beratung allein ist dafür nicht der erste Schritt. Nutze bei Bedarf Polizei, Gewaltschutzeinrichtungen oder andere dafür vorgesehene Hilfen. Hilfe bei Gewalt

Beratungsraum von AM HORIZONT

Tempo & Sicherheit

Ernst genommen zu werden hängt nicht davon ab, alles noch einmal erzählen zu können.

Du entscheidest, was du erzählst und was nicht. Details sind keine Eintrittskarte dafür, ernst genommen zu werden.

Im Mittelpunkt steht zuerst die Gegenwart: Was reißt dich aus dem Hier und Jetzt? Was versetzt den Körper in Alarm? Was gibt dir wieder mehr Einfluss auf Alltag und Entscheidungen?

Erster Beratungstermin

So kann der erste Termin aussehen.

Du weißt vorher ungefähr, was auf dich zukommt. In der Beratung bleibt Raum für das, was heute tatsächlich passiert und fachlich geklärt werden muss.

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    Ankommen

    Wie sieht ein Tag gerade aus? Was passiert mit Schlaf, Körper, Arbeit, Schule oder Beziehungen? Wo wird es besonders eng?

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    Einordnen

    Auslöser, Reaktionen und aktuelle Risiken werden voneinander getrennt. Dadurch wird klarer, was du beeinflussen kannst und wo zusätzliche Hilfe nötig ist.

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    Weitergehen

    Am Ende steht keine Pflicht zur Fortsetzung. Du weißt, was als Nächstes sinnvoll ist und ob Beratung, Psychotherapie, klinische Psychologie, Medizin oder eine andere Fachstelle gefragt ist.

Traumasensible Begleitung

Erst wieder Boden unter den Füßen. Aufarbeitung kommt nicht auf Befehl.

Was passiert ist, wird nicht kleingeredet. Gleichzeitig beginnt traumasensible Beratung nicht damit, dich möglichst tief in Erinnerungen hineinzuführen. Zuerst zählt, dass Gegenwart, Sicherheit und eigener Einfluss wieder spürbarer werden.

Sicherheit

Mehr Einfluss auf den eigenen Alltag.

Warnsignale früher bemerken, Gegenwart wieder wahrnehmen, Grenzen ernst nehmen und Situationen so verändern, dass Alarm nicht alles bestimmt.

Verstehen

Reaktionen verständlicher machen.

Schreckhaftigkeit, Anspannung, Rückzug oder wiederkehrende Bilder werden fachlich eingeordnet, ohne daraus vorschnell eine Diagnose zu machen.

Handlungsspielraum

Wieder Entscheidungen treffen können.

Tempo und Tiefe bleiben bei dir. Entscheidend ist, dass Angst, Alarm oder Erinnerungen nicht jede Entscheidung vorgeben.

Fachlicher Hintergrund

Gewalt, Schock oder Verlust brauchen klare Worte und einen Rahmen, der das Erlebte nicht kleinredet.

Ruhiges Naturmotiv für Trauma

Krisen und Trauma Fachberatung, Traumapädagogik und traumazentrierte Fachberatung bilden den fachlichen Hintergrund. Dazu kommt praktische Erfahrung aus Krisenintervention beim Österreichischen Roten Kreuz, Rettungsdienst sowie Sterbe und Trauerbegleitung.

Für dich heißt das: Starke Reaktionen, fehlende Worte oder widersprüchliche Gefühle werden nicht als Schwäche bewertet. Gleichzeitig bleibt die Grenze klar: Psychosoziale Beratung ist keine Traumatherapie und ersetzt keine notwendige medizinische, klinisch psychologische oder psychotherapeutische Behandlung.

Ausbildungen & Erfahrung ansehen

Erster Beratungstermin

Der erste Termin ist noch keine Entscheidung für eine längere Begleitung.

Im ersten Termin wird geklärt, was dich heute aus der Spur bringt, was zuerst Stabilität braucht und ob psychosoziale Beratung dafür der passende Rahmen ist. Danach entscheidest du selbst über das Weitere.

50 Minuten95 €
90 Minuten170 €

Endpreis. Umsatzsteuerfrei aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG.