Trennung, Scheidung und Eltern
Du musst noch nicht wissen, wie es weitergeht.
Du denkst über Trennung nach, steckst mitten drin oder versuchst Monate später, den Familienalltag neu zu ordnen. Wir sortieren, was dich belastet, was dein Kind braucht und welcher nächste Schritt zu deiner Situation passt.
Vor der Trennung. Nach der Trennung. Gemeinsam oder als Elternteil allein.
Deine Situation
Nicht jede Trennung beginnt am selben Punkt.
Manche kommen, bevor eine Entscheidung gefallen ist. Andere mitten im Streit. Manche erst Monate später, wenn der neue Alltag mehr Kraft kostet als gedacht.
Du willst Gedanken, Zweifel und Folgen sortieren, bevor du etwas aussprichst oder festlegst.
Ihr müsst Gespräche führen, den Alltag neu ordnen und den Kindern erklären, was sich verändert.
Kontaktzeiten, Übergaben, Schule, Ferien oder Nachrichten führen immer wieder zu Spannungen.
Neue Partnerinnen oder Partner verändern Grenzen, Zuständigkeiten und oft auch die Gefühle der Kinder.
Auch eine ruhige Trennung darf begleitet werden. Beratung ist nicht erst dann sinnvoll, wenn jeder Kontakt eskaliert.
Wenn mehr als Streit dahintersteht
Bei Gewalt, Bedrohung oder Kontrolle steht Schutz zuerst.
Dann gehört zuerst geklärt, welcher sichere nächste Weg passt. Gemeinsame Konfliktgespräche stehen in solchen Situationen nicht an erster Stelle.
Hilfe und Informationen bei Gewalt in der FamilieAus Sicht des Kindes
Kinder brauchen Antworten auf ihre eigenen Fragen.
Sie brauchen keine Einzelheiten über den Paarkonflikt. Sie brauchen klare Informationen über ihren Alltag und sollen nicht zwischen die Erwachsenen geraten.
Bei Jugendlichen kommen eigene Themen dazu. Schule, Freundschaften, Freizeit, zwei Haushalte und der Wunsch, bei Entscheidungen gehört zu werden.
Wenn dein Kind oder dein Jugendlicher selbst Unterstützung sucht, führt der Weg direkt zu Kinder & Jugendliche.
Bin ich schuld?
Wo werde ich wohnen?
Muss ich mich für jemanden entscheiden?
Darf ich Mama und Papa beide gernhaben?
Wer zum Gespräch kommt
Beide Eltern müssen nicht am selben Punkt stehen.
Wenn ihr gemeinsam kommt
Elternaufgaben vom Paarkonflikt trennen.
Wir bereiten schwierige Gespräche vor, ordnen unterschiedliche Erwartungen und machen Absprachen für den Familienalltag konkret.
Wenn nur du kommst
Bei dem anfangen, was du selbst beeinflussen kannst.
Wir schauen auf deine Haltung, deine Grenzen, deine Sprache und auf Schritte, die du im Kontakt mit dem anderen Elternteil selbst verändern willst.
Auch wenn einer die Trennung bereits entschieden hat und der andere noch verarbeitet, hat dieser Unterschied im Gespräch Platz.
Im Beratungstermin
Was im Gespräch Platz hat.
Der Termin soll nicht alles auf einmal lösen. Wir nehmen zuerst das, was im Familienalltag im Moment am meisten drängt.
Was sagt ihr, was bleibt zwischen den Erwachsenen und wie beantwortet ihr schwierige Fragen?
Ort, Zeit, Informationen, Schule, Freizeit und Ferien so klar wie möglich ordnen.
Nachrichten, Vorwürfe, Grenzen und wiederkehrende Eskalationen auseinanderhalten und vorbereiten.
Nähe, Mitsprache, Verantwortung und die Reaktionen der Kinder in den Blick nehmen.
Die psychosoziale Seite dieser Fragen gehört ins Gespräch. Rechtliche Ansprüche und gerichtliche Regelungen bleiben bei Rechtsberatung und Gericht.
Rechtliche Informationen zu Obsorge und Kontaktrecht
Wer dir gegenübersitzt
Mehrere Perspektiven aushalten, ohne Eltern und Kind gegeneinander zu stellen.
Ich bin Dipl. Psychosozialer Berater und arbeite auch in der Kinder und Jugendhilfe. Mir geht es nicht darum, wer recht hat. Wir schauen auf das, was zu Hause passiert, was dein Kind erlebt und welche Absprachen im Alltag tragen.
Du musst deine Geschichte nicht fertig sortiert mitbringen. Wir beginnen bei dem Punkt, der für dich im Moment am schwersten zu ordnen ist.
Termin und Honorar
Du musst vorher nichts fertig geklärt haben.
Du wählst 50 oder 90 Minuten. Danach entscheidest du in Ruhe, ob du weiterarbeiten möchtest.

Andreas FelderDipl. Psychosozialer Berater