Sterben, Trauer & Tod · Begleitung in Innsbruck
Nach einem Verlust ist vieles gleichzeitig da.
Leere, Unruhe, Erinnerungen, Erschöpfung oder praktische Fragen wechseln sich ab. Manches zeigt sich sofort, manches erst später. Im Gespräch bekommt Platz, was dich im Moment beschäftigt.
Trauer im Alltag
Trauer erreicht viele Teile des Lebens.
Sie zeigt sich bei jedem Menschen anders. Darum geht es zuerst um dein Erleben, deinen Alltag und die Fragen, die sich daraus ergeben.
Erinnerungen kommen unerwartet zurück.
Manche Gedanken wiederholen sich, andere tauchen an Orten oder in Situationen auf, mit denen du nicht gerechnet hast.
Gewohnte Abläufe fühlen sich plötzlich fremd an.
Termine, Arbeit, Haushalt oder gemeinsame Rituale verändern sich. Wir schauen, was im Moment Halt und Struktur gibt.
Menschen trauern unterschiedlich.
In Familien und Partnerschaften entstehen leicht Missverständnisse, wenn Nähe, Rückzug oder Gesprächsbedarf verschieden erlebt werden.
Belastung zeigt sich oft auch körperlich.
Schlaf, Appetit, Konzentration oder Anspannung verändern sich bei vielen Menschen in Zeiten von Abschied und Verlust.
Ein ruhiger Zwischenraum
Zwischen Worten darf auch einmal nur ein Bild stehen.
Der kurze Naturfilm startet erst nach deinem Klick. Er trägt keine fachliche Aussage und dient hier als visuelle Pause zwischen den Inhalten.
Wenn Abschied schon vorher beginnt
Auch vor einem Tod entstehen Fragen, Trauer und Unsicherheit.
Eine schwere oder fortschreitende Erkrankung verändert oft den Alltag der betroffenen Person und der Menschen rundherum. Gespräche drehen sich um Nähe, Abschied, Verantwortung, offene Wünsche und darum, wie gemeinsame Zeit aussehen soll.
In der Begleitung ordnen wir, was dir wichtig ist, welche Gespräche anstehen und was im Moment gut tut. Auch Schweigen, Unsicherheit und widersprüchliche Gefühle haben Platz.

Raum für das, was da ist
Du bestimmst, worüber wir sprechen.
Erinnerungen, Schuldgefühle, Wut, Erleichterung, offene Fragen oder ganz praktische Themen dürfen nebeneinander stehen. Wir sortieren gemeinsam, ohne dein Erleben in ein festes Schema zu drücken.
Für Angehörige
Wenn du für andere da bist, trägst du oft mehrere Rollen gleichzeitig.
Organisieren, begleiten, informieren, Entscheidungen mittragen und zugleich selbst mit Abschied umgehen. Im Gespräch schauen wir auch auf deine Kraft, deine Grenzen und das, was dir im Alltag Entlastung gibt.
Gespräche vorbereiten
Was möchtest du ansprechen, was fällt dir schwer und welche Worte passen zu dir?
Was jetzt wichtig ist
Was braucht heute Aufmerksamkeit, was hat Zeit und wer aus deinem Umfeld übernimmt etwas?
Eigene Bedürfnisse wahrnehmen
Auch Angehörige brauchen Pausen, verlässliche Ansprechpartner und Momente ohne Organisation.
Im Gespräch
Wir arbeiten mit dem, was für dich heute Bedeutung hat.
Du bringst mit, was dich beschäftigt. Gemeinsam ordnen wir Gedanken, Gefühle und offene Fragen.
Was war wichtig, was fehlt, was soll bleiben und was fühlt sich noch ungeklärt an?
Wir suchen kleine Schritte, die zu deiner aktuellen Kraft und deiner Lebenssituation passen.
Wenn du möchtest, sprechen wir über Formen des Abschieds, Erinnerns und Gedenkens, die zu dir und deiner Familie passen.
Fachlicher Hintergrund
Was ich für diese Begleitung mitbringe.
Meine Ausbildung in Sterbe und Trauerbegleitung an der Hospiz Tirol sowie meine Erfahrung aus psychosozialer Beratung und Krisenintervention fließen in meine Arbeit ein.
Im Mittelpunkt stehen dein Erleben, deine Fragen und ein Umgang mit Abschied, der zu deiner Lebenssituation passt.
Ausbildungen & Erfahrung ansehenErstes Gespräch
Du bringst mit, was im Moment da ist.
Beim ersten Termin schauen wir auf deine aktuelle Situation und darauf, was du dir von der Begleitung wünschst. Daraus ergibt sich der nächste passende Schritt.
Endpreis. Umsatzsteuerfrei aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG.

Andreas FelderDipl. Psychosozialer Berater