Suizidprävention und Suizidpostvention

Du willst nicht mehr leben oder weißt nicht, wie du die nächsten Stunden schaffen sollst.

Suizidgedanken brauchen keine passende Formulierung. Sie werden direkt ernst genommen. Angst, dir etwas anzutun, bedeutet: zuerst akute Hilfe, nicht normale Terminbuchung.

Ruhiges Naturmotiv

Orientierung

Du kannst selbst betroffen sein. Oder du hast Angst um jemanden. Beides braucht klare, direkte Hilfe.

Manche Menschen denken dabei: Ich will sterben. Andere: Ich halte diesen Zustand nicht mehr aus. Beides wird direkt ernst genommen. Angehörige brauchen ebenso klare Orientierung. Zuerst zählt immer Sicherheit.

Du selbst

Ich will nicht mehr. Ich weiß nicht, ob ich die Nacht schaffe.

Das wird direkt angesprochen. Bei Angst, dir etwas anzutun, reicht ein regulärer Beratungstermin nicht aus. Dann braucht es sofort Krisenhilfe.

Angehörige

Ich habe Angst, dass jemand sich etwas antut

Solche Äußerungen werden ernst genommen. Wir klären, was du beobachtest, wie du Suizidgedanken direkt ansprichst und welche professionelle Hilfe sofort einbezogen werden muss.

Nach einem Suizid

Ein Mensch ist durch Suizid gestorben

Fragen, Schuldgefühle, Wut, Leere, Trauer oder Unverständnis können nebeneinander stehen. Dafür gibt es keine richtige Reihenfolge.

Kinder & Jugendliche

Ein junger Mensch sagt: Ich will nicht mehr

Solche Sätze werden nie als Drama, Trotz oder Aufmerksamkeitssuche abgetan. Mobbing, Gewalt, Selbstverletzung, Alkohol, Cannabis oder andere Drogen, Schule oder familiäre Konflikte werden mitgedacht. Sicherheit geht vor.

Ältere Menschen

Krankheit, Verlust oder Einsamkeit machen alles enger

Auch im höheren Alter werden Suizidgedanken ernst genommen. Schmerzen, Verluste, Einsamkeit oder ein Umzug können Krisen verstärken. Auch dann gehört direkte professionelle Hilfe dazu.

Im Alltag

Der nächste Schritt bei Suizidgedanken ist keine Durchhalteparole, sondern ein erreichbarer Mensch.

Gatekeeper Suizidprävention und Krisenintervention bilden den fachlichen Hintergrund. Akute Gefahr bleibt nicht in einem privaten Beratungstermin, sondern wird unmittelbar mit Krisenhilfe, Medizin oder Psychiatrie verbunden.

Psychosoziale Beratung

Suizidgedanken werden beim Namen genannt.

Kein „Das wird schon wieder“ und kein Ausweichen vor dem Wort Suizid. Entscheidend ist, wie akut die Gefahr ist, wer jetzt erreichbar sein muss und welche professionelle Hilfe unmittelbar gebraucht wird.

Ansprechen

Gedanken und Sorgen dürfen direkt benannt werden, ohne Beschämung oder Bewertung.

Sicherheit

Wir sprechen direkt darüber, ob du dich im Moment sicher fühlst und wer jetzt erreichbar sein muss.

Verbinden

Passende Hilfen und Bezugspersonen werden einbezogen, wenn die Situation dies erfordert.

Weitergehen

Nach einer akuten Phase bleibt Raum für Belastung, Trauer und die Fragen, die danach auftauchen.

Warum diese Erfahrung hier zählt

In ernsten Situationen zählt Erfahrung mit Krisen außerhalb eines Beratungsraums.

Krisenintervention beim Österreichischen Roten Kreuz und die Ausbildung als Gatekeeper der Suizidprävention prägen, wie ich Sorge, Suizidgedanken und akute Belastung einordne. Sicherheit und passende Hilfe stehen vor jeder Beratungsmethode.

Wichtig für deine Entscheidung: Zeigt sich Psychotherapie, Medizin oder eine andere Fachstelle als passender, spreche ich das offen an.

Psychosoziale Beratung im passenden Rahmen

Nach der akuten Gefahr bleiben oft Fragen, Erschöpfung, Angst oder Trauer zurück.

Für Suizidgedanken ohne unmittelbare Selbstgefährdung, für Angehörige oder für die Zeit nach einer akuten Krise kann psychosoziale Beratung ein weiterer fachlicher Rahmen sein. Sobald du dich nicht sicher fühlst, hat sofortige Krisenhilfe Vorrang.

50 Minuten95 €
90 Minuten170 €

Endpreis. Umsatzsteuerfrei aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG.